![]() |
|
|
ALLAH CELLE CELALUHU
Der Mensch ist nach Islamischer Auffassung dazu erschaffen, Gott zu dienen, Ihn anzubeten und zu verehren. Als Lohn für seine Mühe ist ihm das Paradies versprochen, und die höchste Freude im Paradies ist es, Gottes Angesicht schauen zu dürfen und den Grund allen Seins zu erblicken! Das Ziel eines wirklichen Muslim ist deswegen nur der Schöpfer selber und nicht das Paradies! Die Welt ist ihm gleichgültig, doch sieht er in allen Dingen die Schöpferkraft Gottes. Er ist sich bewusst, dass kein Geschöpf Macht und Kraft besitzt, sondern Gott allein der Mächtige ist. Dies lässt keinen Raum mehr für irgendwelchen Stolz, denn der Gläubige weiss, dass er alles was er ist, was er besitzt und was er erreicht hat, Gott allein zu verdanken hat.
Der Gläubige versucht, all sein Streben auf Gott auszurichten. Alles was er tut, tut er letzlich nur für und wegen Gott. Gottes Wohlgefallen ist ihm das höchste Gut. Je mehr er an Gott denkt und für Ihn lebt, desto mehr offenbart Gott ihm Seine Geheimnisse und Seine Natur.
Da es aber unmöglich ist, das Streben auf etwas auszurichten, was wir nicht kennen, können wir nur auf Umwegen an Gott denken: Durch die Schöpfung sehen wir die Kraft, Macht und Schönheit des Schöpfers; durch Seine, vom Ihm selbst im Koran genannten Attribute, erkennen wir Sein Wesen (soweit dies einem Menschen überhaupt möglich ist).
"Und Allahs sind die Schönsten Namen; so ruft Ihn mit ihnen an." Al-Araf 180
Er ist Allah; niemand ausser Ihm ist würdig der Anbetung,
99 Namen Allahs
1. Ar-Rahman; der Gnädige 2. Ar-Rahiem; der Barmherzige 3. Al-Malik; der Herrscher und König 4. Al-Qudduus; der Heilige, der Reine, frei allen Makels 5. As-Salaam; der Retter, der Verleiher des Friedens 6. Al-Mu'min; der Wahrer der Sicherheit 7. Al-Muhaimin; der Beschützer und Bewacher 8. Al-A'sies; der Erhabene, der Ehrwürdige 9. Al-Dschabbaar; der Gewaltige, der Unterwerfer 10. Al-Mutakabbir; der Vornehme, der Stolze 11. Al-Chaliq; der Schöpfer 12. Al-Bary; der Erschaffer, der alles aus dem Nichts erschuf 13. Al-Musawwir; der Former, der jedem Ding seine Form und Gestalt gibt 14. Al-Ghaffar; der große Verzeiher 15. Al-Qahhaar; der Alles-Bezwinger; niemand kann sich Seinem Willen widersetzen 16. Al-Wahhab; der Geber und Verleiher 17. Ar-Rassaq; der Versorger 18. Al-Fattah; der Öffnende, der Öffner der Türen 19. Al-A'liem; der Allwissende 20. Al-Qabid; der die Gaben nach Seinem Ermessen zurückhält 21. Al-Baaßit; der diese Gaben aber auch ausreichend und großzügig gewährt 22. Al-Chaafid; der Erniedriger der Hochmütigen und zu Unrecht Stolzen 23. Ar-Raafi'; der Erhörer der Demütigen und Bescheidenen 24. Al-Muis; der Verleiher von wirklicher Ehre 25. Al-Musill; der Demütiger der Unterdrücker ihrer Mitmenschen 26. As-Sami'; der Hörende 27. Al-Basir; der Sehende 28. Al-Hakam; der weise Richter 29. Al-Adl; der Gerechte 30. Al-Latief; der das Feinste in allen Dimensionen erfasst, der Feinfühlige, der Gütige 31. Al-Chabier; der Kundige, der um die kleinsten Rechnungen des Herzens Wissende 32. Al-Haliem; der Nachsichtige, der Mitfühlende 33. Al-A'siem; der Grossartige, der Erhabene 34. Al-Ghafur; der immer wieder Verzeihende 35. Asch-Schakur; der Dankbare, der seinen Diener auch für die kleinste Tat belohnt 36. Al-Aliy; der Höchste 37. Al-Kabir; der unvergleichlich Große 38. Al-Hafieth; der Bewahrer, der Erhalter, der die Taten seiner Diener bis zum jüngsten Tag erhält 39. Al-Muqiet; der alle Ernährende (sowohl mit materieller als geistiger Nahrung) 40. Al-Hasieb; der genau Berechnende, der Garant 41. Al-Dschalil; der Majestätische 42. Al-Kariem; der Ehrenvolle, der Großzügige 43. Al-Raqieb; der Wachsame 44. Al-Mudschieb; der Erhörer der Gebete 45. Al-Wasi'; der Weite, der mit Seiner Wohltätigkeit und Seinem Wissen alles Umfassende 46. Al-Hakiem; der Allweise 47. Al-Wadud; der Liebevolle, der alles mit seiner Liebe Umfassende 48. Al-Madschied; der Glorreiche 49. Al-Ba`ith; der die Menschen am jüngsten Tag wieder zum Leben erwecken wird 50. Asch-Schahied; der Zeuge 51. Al-Haq; der Wahre, der Wahrhaftige 52. Al-Wakiel; der Vertrauenswürdige, der Helfer und Bewacher 53. Al-Qawi; der Starke 54. Al-Matien; der Feste, der Dauerhafte, der einzig wirklich Starke 55. Al-Waliy; der Schutzherr eines jeden, der seinen Schutz und seine Leitung braucht 56. Al-Hamied; der Preiswürdige, dem aller Dank gehört 57. Al-Muhsy; der alles Aufzeichnende 58. Al-Mubdi; der Beginnende, der Urheber alles Geschaffenen aus dem Nichts 59. Al-Mu'ied; der Wiederholdende, alles wieder zum Leben erwecken wird 60. Al-Muhjie; der Lebensspendende 61. Al-Mumiet; der, in dessen Hand der Tod ist 62. Al-Haiy; der aus sich selbst Lebende 63. Al-Qayum; der allein Stehende, der Ewige 64. Al-Waadschid; der alles Bekommende und Findende 65. Al-Maadschid; der Ruhmvolle 66. Al-Waahid; der Eine, der niemanden neben sich hat 67. Al-Ahad; der Einzige (alleinige Gott) 68. As-Samad; der von allem und jedem Unabhängige 69. Al-Quadir; der zu allem Fähige, der Besitzer aller Macht und Autorität 70. Al-Muqtadir; der alles Bestimmende 71. Al-Muqaddim; der Voranstellende 72. Al-Mu'achir; der Aufschiebende 73. Al-Awwal; der Erste ohne Beginn 74. Al-Aachir; der Letzte ohne Ende 75. Al-Saahir; der Offenbare, auf dessen Existenz alles Geschaffene klar hinweist 76. Al-Baatin; der Verborgene, den niemand wirklich begreifen kann 77. Al-Waali; der einzige und absolute Herrscher 78. Al-Muta'aali; der Reine, der Hohe 79. Al-Barr; der Gute 80. Al-Tawwab; der die Reue seiner Diener Annehmende 81. Al-Muntaqim, der gerechte Vergelter 82. Al-Afwu; der Vergeber der Sünden 83. Ar-Ra'uf; der Mitleidige 84. Malik-ul-Mulk; Inhaber aller Reichtümer 85. Sul-Dschalali-wal-Ikram; derjenige, dem Majestät und Ehre gebühren 86. Al-Muqsit; der unparteiisch Richtende 87. Al-Dschaami'; der Versammelnde, der alle Menschen am jüngsten Tag versammeln wird 88. Al-Ghany; der Reiche, der niemanden braucht 89. Al-Mughni; der Verleiher der Reichtümer 90. Al-Mani'; der Zurückweisende 91. Ad-Dhar; der Schaden zufügende 92. An-Naafi'; der Vorteil gebende 93. An-Nur; das Licht 94. Al-Hadi; der Leitung gebende 95. Al-Badi'; der Schöpfer des Neuen 96. Al-Baaqi; der ewig Bleibende 97. Al-Waarith; der einzige Erbe, denn außer ihm ist nichts beständig 98. Ar-Raschied; der Führung gebende 99. As-Sabur; der Geduldige
Vertrauen auf Allah (Tawakkul)
Was zeichnet den Muslim aus? Sicherlich werden viele nun antworten, dass diejenigen, die sich Allah unterworfen haben, dadurch ausgezeichnet werden, dass sie die grundlegenden Glaubenswahrheiten (Iman) angenommen haben und sie durch die Praxis der so genannten „Fünf Säulen“ (Schahada, Salat, Zakat, Fasten im Monat Ramadan und die Hadsch) manifestieren.
Das ist ohne Frage richtig, vergisst aber jene Elemente der Geisteshaltung, die aus diesen Dingen erwächst, und zu denen sie hinführen. Eines dieser Elemente, die von den Propheten, den Aufrichtigen und Rechtschaffenden vorgelebt worden und werden, ist das Vertrauen auf Allah (Tawakkul). Wir müssen uns fragen, warum dies in einer technisierten Welt, in der jede existenzielle Not abgeschirmt wird, denn notwendig sei? Dazu reicht es, auf das Ereignis des nihilistischen Terrors zu verweisen, der - wenn er von Muslimen kommt - auch auf einem grundlegenden Zweifel beruht. Ein Zweifel sowohl an den kommenden Dingen der jenseitigen Welt als auch an der Entscheidung Allahs (Qadr). Die einzige Antwort dieses Nihilismus ist die vermeintliche Beschleunigung der Gewissheit durch die willkürliche Herbeiführung des eigenen Tods.
Aus den qur’anischen Versen, den prophetischen Erläuterungen sowie den Überlieferungen der frühen Gemeinschaft wird die entscheidende Haltung des Tawakkul, die in sich eine Handlung darstellt, deutlicher und greifbar. Allah, der Allmächtige sagt in Seinem Buch: „Diejenigen, zu denen die Leute sagten: ‘Seht, die Leute haben sich bereits gegen euch geschart; fürchtet sie darum!’ - nur stärker wurden sie im Glauben und sagten: ‘Uns genügt Allah, und Er ist der beste Beschützer.’ Daher kehrten sie mit Allahs Gnade und Huld zurück, ohne dass sie ein Übel getroffen hätte, und sie folgten dem Wohlgefallen Allahs; und Allah ist voll großer Huld.“ (Al ‘Imran, 173-174)
Einige Verse des Qur’an, die Vertrauen und Gewissheit auf Allah anempfehlen: „Und wenn du entschlossen bist, dann vertrau auf Allah; denn wahrlich, Allah liebt diejenigen, die auf Ihn vertrauen“ (Al ‘Imran, 159), „und wer auf Allah vertraut - für den ist Er sein Genüge“ (At-Talaq, 3) und „gläubig sind wahrlich diejenigen, deren Herzen erbeben, wenn Allah genannt wird, und die in ihrem Glauben gestärkt sind, wenn ihnen Seine Verse verlesen werden, und die auf ihren Herrn vertrauen.“ (Al-Anfal, 2)
Ibn ‘Abbas berichtete, dass der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und Frieden geben, zu sagen pflegte: „O Allah, ich unterwerfe mich Dir und ich glaube an Dich und ich verlasse mich auf Dich und ich wende mich Dir zu.“ (Muslim)
Ibn ‘Abbas, der große Kommentator des Qur’an, sagte über den Vers „Uns genügt Allah, und Er ist der beste Beschützer“: „Ibrahim, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte dies, als er in das Feuer geworfen wurde.“ (Al-Bukhari)
Abu Huraira berichtete folgende Aussage des Gesandten Allahs: „Leute werden in den Garten eintreten, deren Herzen wie die Herzen der Vögel sind.“ (Muslim) Es wird gesagt, dass dies Tawakkul bedeutet. Ibn ‘Adschiba, ein bekannter Gelehrter Marokkos, schrieb darüber, dass Tawakkul drei Stufen hat: 1. So wie derjenige, über den der Vertrag abgeschlossen ist, mit dem Vertragspartner, so ist man mit Allah - wachsam und von seinen Interessen berührt.
2. Wie das Kind mit der Mutter ist - es wendet sich in allen Dingen nur an sie. 3. Wie der tote Körper in den Händen der Leichenwäscher.
In seiner Erläuterung zu Schaikh Ibn ‘Adschiba spinnt Schaikh Dr. ‘Abdalqadir As-Sufi den Faden weiter: „Die erste Stufe enthält ein Bedürfnis, die zweite Anhänglichkeit, aber die dritte ist frei sowohl von Bedürfnis als auch von Anhänglichkeit. Diese letzte ist die Stufe derjenigen, deren Selbst ausgelöscht ist, sie warten nur darauf zu sehen, was Er mit ihnen tun wird. Sie sind die Freien.“
Gerade bei Fragen der Sorge um die eigene Versorgung kommt die aktive Eigenschaft des Tawakkul zum Tragen. ‘Umar ibn Al-Khattab berichtete, dass er den Propheten sagen hörte: „Wenn ihr euch auf Allah verlassen würdet, wie es dem Vertrauen auf Ihn gebührt, dann würde Er euch versorgen, wie Er die Vögel versorgt. Sie fliehen am Morgen hungrig los und kehren am Abend gesättigt heim.“ (At-Tirmidhi)
Warum werden wir von Allah geprüft?
Allah c.c. sagt, dass jeder Mann und jede Frau geprüft wird: (durch) Schwierigkeiten, Erschwernisse und den Verlust von Leben. Allah c.c. prüft uns aus folgenden Gründen:
- Um zu unterscheiden, zwischen denen, die aufrichtig an Allah c.c. glauben und jenen, die nicht an Allah c.c glauben:
"Und Wir stellten doch die auf die Probe, die vor ihnen waren. Also wird Allah gewiss die erkennen, die wahrhaftig sind, und gewiss wird Er die Lügner erkennen" (29:2).
- Um die Menschen zu ermutigen gute Taten zu tun.
"(Er), Der den Tod erschaffen hat und das Leben, auf dass Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten verrichte; und Er ist der Erhabene, Allvergebende" (67:2).
- Damit die Seele gereinigt und die Sünden vergeben werden:
"Was immer an Ärger, Krankheiten, Ängsten, Trauer, Schmerzen und Sorgen einen Muslim treffen und sei es nur das Stechen eines Dorns. Allah entfernt einige seiner Sünden (des Gläubigen) aufgrund von ihnen (den Ängsten, Krankheiten etc.)" (Bukhari/Muslim).
- Diejenigen die an das Jenseits glauben von jenen zu unterscheiden, die dies nicht tun:
"...allein Wir wollen denjenigen, der ans Jenseits glaubte, vor dem auszeichnen, der Zweifel darüber hegte. Und dein Herr wacht über alle Dinge" (34:21).
- Die Gäubigen können dadurch mit dem Paradies belohnt werden, wenn sie trotz der Widrigkeiten geduldig und gläubig bleiben:
"Oder meint ihr in das Paradies einzugehen, ohne dass Allah diejenigen erkennt, die unter euch gekämpft haben, und (ohne) dass er die Geduldigen erkennt" (3:142).
Die (verschiedenen) Arten der Prüfungen:
Obwohl die Prüfungen in verschiedene allgemeine Kategorien unterteilt werden können, können wir (dennoch) nicht behaupten die wahre Bedeutung zu kennen, da unser Wissen auf diesem Gebiet beschränkt ist. Nur Allah (s.w.t.) besitzt unendliches Wissen und Weisheit (hikmah) und daher liegen die Gründe jede unserer Prüfungen ultimativ bei Ihm. Allah leitet alle Prüfungen durch Seine Allmacht und Befehlsgewalt, um unsere Ebene des Glaubens an Ihn zu testen. Er entscheidet und kontrolliert deren Zweck (der Prüfungen), den Grad der Erschwerniss, den Zeitpunkt, die Dauer usw. Einige Versuchungen prüfen unseren Gehorsam und Treue, wohingegen andere dazu dienen uns zu warnen, zu unterrichten, zu bestrafen oder uns daran erinnern, bestimmte Aspekte unseres Glaubens und Charakters zu verbessern. Alle Prüfungen von Allah c.c. sind grundsätzlich gut, obwohl einige Qualen schlimm sind. Schlimme Prüfungen sind das direkte Ergebnis unseres eigenen Handelns. Allah c.c. stellt uns Seine göttlichen Gesetze und Führung zur Verfügung, um uns vor allen Katastrophen zu beschützen, aber wenn wir uns dazu entscheiden, diesen Gesetzen zu trotzen, (dann) schaffen wir unweigerlich Probleme für uns selbst. Um diesen Punkt (besser) zu verdeutlichen: Allah verbietet den Konsum von Alkohol und anderen berauschenden Substanzen, damit wir viele Probleme vermeiden (können), die mit Alkohol und Drogen einhergehen. In ähnlicher Weise befiehlt uns Allah die Trennung zwischen Mann und Frau zu beachten, damit unser sexuelles Verlangen und unsere Versuchungen reduziert werden und (somit auch) die damit einhergehenden Probleme eines freien "Durcheinanders". Obwohl die Prüfungen, die wir selbst für uns erschaffen, schlimm sind, können wir einigen Nutzen und Belohnung daraus ziehen, wenn wir unsere Fehler eingestehen und aufrichtig Allah um Vergebung bitten und uns selbst in der Zukunft besser verhalten:
"Was dich an Gutem trifft ist von Allah, und was dich an Schlimmem trifft ist von dir selbst" (4:79).
"Und was euch an Unglück treffen mag, es erfolgt auf Grund dessen, was eure Hände gewirkt haben. Und Er vergibt vieles" (42:30).
Die Prüfungen, die wir erfahren, können zur selben Zeit viele oder wenige sein. Sie können vorhersehbar oder spontan sein, gleichzeitig oder hintereinander. Sie können einzelne isolierte Geschehnisse oder miteinander verbunden sein, sie können lang andauern oder kurz sein. Sie können zu einem schwachen Unwohlsein bis hin zu Schmerzen und Stress führen und sie können große physische und mentale Anstrengungen erfordern. Während einige Prüfungen unter unserer Kontrolle sind, sind es andere nicht.
Wie Allah seine Geschöpfe prüft
Eine der Arten wie Allah den Glauben seiner Geschöpfe prüft besteht darin, uns das zu geben oder zu nehmen, was wir am meisten lieben. Zum Beispiel kann Er uns viele Kinder geben, das Leben eines geliebten Menschen wegnehmen oder unsere Gesundheit, materiellen Wohlstand und Eigentum beeinträchtigen.
Wir können in unserem Charakter und in unserem persönlichen Leben geprüft werden, z.B. innerhalb der Ehe, der Familie, der sozialen- und Arbeitsbeziehungen und wir können sogar im Bezug zu unserer Umwelt geprüft werden, d.h. durch Hurricans, Erdbeben, Trockenheiten, Überflutungen usw. Allah wird mit diesen Prüfungen fortfahren, um zu sehen, ob wir Ihn an die erste Stelle setzen (und damit) vor uns selbst, vor dem Shaitan, vor anderen Leuten oder anderen Dingen. In unseren Prüfungen müssen wir unsere Unsicherheiten, Ängste und Schwächen bekämpfen oder wir müssen unsere negativen Gefühle wie Wut, Ungeduld, Egoismus, Eifersucht oder Gier unterdrücken. Wir werden vielleicht die Erfahrung von Schmerz, Sorgen und Selbstaufopferung machen.
"Wahrlich ihr sollt geprüft werden, in eurem Gut und an euch selber..." (3:186).
"Oder meint ihr etwa, ihr würdet ins Paradies eingehen, ohne (dass etwas) Ähnliches über euch gekommen sei, wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind?..." (2:214).

|
![]() |